Projekte

Projekt „Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatsoper Dresden“

Unsere Schule pflegt seit Jahren einen Kontakt zur Sächsischen Staatsoper Dresden. Theaterpädagoginnen begleiten in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften die Schülerinnen und Schüler auf ihren ersten Erfahrungen in dem Bereich der Oper. So gab es bereits Führungen oder und Besuche von Veranstaltungen in diese Institution. Auch in diesem Schuljahr 2020/2021 wurde diese Verbindung fortgeführt. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen konnten die Kontakte zu den Lehrkräften der Schule durch Videoclips oder Projektstunden beibehalten werden. Theaterpädagoginnen kreierten weiterhin einen „Opernzirkel“, welcher altersspezifisch für die Klassenstufen 1 – 4 aufgebaut wurde. Unsere Lehrerinnen und die außerschulischen Partnerinnen der Oper arbeiteten hier gemeinsam an Stationen mit unseren Schülerinnen und Schülern. Vielen Dank für diese innovative Umsetzung! Wir freuen uns auf die Fortführung im kommenden Schuljahr, dann als Projektschule der Sächsischen Staatsoper Dresden.

https://vimeo.com/artgenossen/review/507438286/2b8047e029

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Projekt „Kooperation mit der Hochschule für Musik“

Dieses Projekt ist über die Jahre hinweg gewachsen, besteht aus mehreren Teilen und ist ein Kernstück der 63. Grundschule Johann Gottlieb Naumann. Lehrkräfte und Studierende der Hochschule für Musik gestalten mit den Musiklehrerinnen der 63. Grundschule das „Instrumentenkarussell“ für die Klasse eins. Hier können Instrumente aus jeder Instrumentengruppe vorgestellt, erklärt und ausprobiert werden. Die Schülerinnen und Schüler der 63. Grundschule können in einem sechswöchigen Kurs, einmal wöchentlich sehen, welches Instrument ihnen davon am meisten zusagt. Anschließend erfolgt darin die Ausbildung der Kinder durch Lehramtsstudierende oder Lehrkräfte der Hochschule für Musik. Dies findet im Einzel- oder Gruppenunterricht, einmal wöchentlich, für 45 Minuten, im Nachmittagsbereich der 63. Grundschule, statt.

Zusätzlich wird das Orchesterspiel in den Klassenstufen zwei bis vier in den Musikklassen gepflegt. Auch hier arbeiten Studierende und Lehrkräfte der Hochschule für Musik sowie Lehrkräfte der 63. Grundschule zusammen. Gemeinsam musizieren, gemeinsam aufeinander hören und damit Neues kreieren – diese Projektidee wird von den Kolleginnen und Kollegen, den Lehramtsstudierenden sowie Dozentinnen und Dozenten beider Institutionen aus musikalischer wie pädagogischer Hinsicht als äußerst nachhaltig angesehen und daher intensiv gepflegt.

Wichtig ist uns als 63. Grundschule auch, dass wir den Lehramtsstudierenden Raum für das eigene methodische Ausprobieren innerhalb dieser Übungsstunden geben. So profitieren alle davon. Lehramtsstudierende testen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten aus, lernen im direkten Kontakt mit den Grundschülerinnen und Grundschülern was Lehren heißt und welche Verantwortungen zu tragen sind. Lehrkräfte der Hochschule für Musik begleiten diesen Prozess und finden an unserer Schule vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten für ihre Studierenden. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von einer individuellen und umfassenden musikalischen Ausbildung, welche direkt in der Schule, auch im Nachmittagsbereich und dazu kostenfrei, ermöglicht wird. Lediglich die Gebühren für die Ausleihe des Instrumentes muss als Eigenleistung von den Eltern getragen werden. Aber auch hier kann in Härtefällen der Förderverein der 63. Grundschule Unterstützung bieten.

Wir zeigen durch dieses Projekt auf, dass eine umfassende und intensive musikalische Bildung für alle Kinder gewollt und möglich ist.

Projekt „Hofkonzert“Wenn Mozart über den Schulhof klingtInitiative „The Young ClassX“ veranstaltet Konzerte

08. Juli 2021 | Dresden

Eine besondere musikalische Überraschung erwartete in dieser Woche die Kinder […]. Am Dienstag, den 06. Juli 2021, gastierte das Musikprojekt The Young ClassX auf dem Pausenhof der 63. Grundschule in Striesen […]. Auf einer Zeitreise durch verschiedene Epochen und Genres konnten etwa 430 Schüler*innen Musik live erleben und zum aktuellen Radiohit „Wellerman“ selbst mitmachen. Unterstützt wird das Projekt durch das IT-Unternehmen Otto Group Solution Provider (OSP), das seit 1991 seinen Hauptsitz in Dresden hat und die Initiative The Young ClassX 2018 in die Stadt holte. In Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber sorgten Studierende mit den Aufführungen für ein besonderes musikalisches Erlebnis.

Schulhofkonzerte als Alternative zur Corona-Pause des MusikMobils 

Die Idee der Schulhofkonzerte ist als Corona-bedingte Alternative zu den Fahrten des The Young ClassX MusikMobil entstanden. Vor der Pandemie brachte das kostenfreie musikpädagogische Shuttle Kinder und Jugendliche aus Dresden und Umgebung dorthin, wo Musik entsteht. Ob Konzerte, Proben oder Besuche bei Instrumentenbauern – viele spannende Ausflüge wurden in Kooperation mit der Hochschule für Musik realisiert und von OSP finanziert. Corona bremste die MusikMobilFahrten aus. Schulausflüge waren nicht erlaubt und so entwickelten die Studierenden im Seminar unter der Leitung von Martha Benkendorf das Projekt „MusikMobil andersrum: Wir kommen zu euch in die Schule!“.  

Begeisterte Reaktionen der Kinder und Lehrer*innen  

Mit Stücken der Wiener Klassik, Jazz der 30er Jahre, modernen Songs und Mitmachaktionen brachten die Studierenden den Kindern auf spielerische Weise verschiedene Musikstile näher. Bei den Schüler*innen und Lehrkräften […] sorgten die Pausenhofkonzerte für Begeisterung: Mit Applaus, Mitklatschen und -singen sowie Zugaberufen begleiteten sie die Aufführung der fünf Musiker*innen der Hochschule. Nach den herausfordernden Zeiten des Schul-Lockdowns boten diese Konzerte eine willkommene Abwechslung. „Nach eineinhalb Jahren Pandemie und enormen Einschnitten für uns alle ist es wichtig, dass die Kinder wieder Gemeinschaft und Zusammenhalt erleben. Beim Singen und Musizieren entsteht etwas Neues, das zusammenschweißt und gemeinsam trägt. Deshalb sind wir sehr glücklich über das Angebot der Hofkonzerte von The Young ClassX.“, erklärt Dr. Annett Aurig, Schulleiterin der 63. Grundschule. 

Verfasserin: Corinna Knöfel

Foto: Corinna Knöfel

Projekt „Zusammenarbeit mit dem Landesgymnasium für Musik“

Ein langjähriges Projekt unserer Schule ist die Zusammenarbeit mit dem Landesgymnasium für Musik. Durch die örtliche Nähe (das Landesgymnasium für Musik befindet sich direkt gegenüber unserer Schule), ist eine Umsetzung von gemeinsamen Aktivitäten leicht zu organisieren. So erfreuen sich alljährlich unsere Kinder an Aufführungen von Schülerinnen und Schülern vom Landesgymnasium mit Schauspiel, Tanz und/oder Musik. Weiterhin werden auch gemeinsame Projekte gestaltet, so z. Bsp. die Auftritte der Chöre der beiden Schulen. Unterstützung erfahren die Kinder dabei von der Chorleiterin der 63. Grundschule Frau Sebastian-Bertsch, welche sich ebenso intensiv und umfassend wie die künstlerische Leiterin vom Landesgymnasium, Frau Sapega-Klein, für diese Projekte einsetzt.

In diesem Schuljahr 2020/2021 wurde die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen weiter ausgebaut. Dadurch konnten Schülerinnen und Schüler vom Landesgymnasium im Musikunterricht der 63. Grundschule mit Einzel- und Gruppenpräsentationen aktiv werden und ihr Können zeigen. Die Klassen erhielten Vorführungen auf der Violine, Klarinette, Oboe, dem Saxophon, Horn oder der Tuba.

Aber auch Lehrerinnen und Lehrer der Schulen bündeln ihr Wissen und ihre Kräfte und wollen besonders im Bereich Musiktheorie vernetzter arbeiten. Ziel ist es dabei, die Persönlichkeiten der Kinder im Bereich Musik umfassender zu bilden und zu schulen, Fähigkeiten kontinuierlich und frühzeitig zu fördern und auch zielorientierter Nachwuchs für das Landesgymnasium für Musik oder andere Musikinstitutionen zu gewinnen. So gibt es ab dem nächsten Schuljahr einen Kurs Musiktheorie für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler aus den dritten und vierten Klassen der 63. Grundschule, welcher von einem Kollegen aus dem Landesgymnasium gestaltet wird.

Die Zusammenarbeit mit dem Landesgymnasium für Musik eröffnet den Schülerinnen und Schülern der 63. Grundschule neue Wege, welche sich einerseits auf die allgemeine Bildung und Erziehung, aber andererseits auch auf eine individuelle Förderung und Unterstützung beziehen. 

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Känguru-Wettbewerb 2021 – SchülerInnen der dritten und vierten Klassen knobelten mit Begeisterung und großem Erfolg!

Obwohl in diesem Schuljahr so gut wie alle außerunterrichtlichen Aktivitäten coronabedingt ausfallen mussten, fand er am 18. März 2021 statt: der Känguru-Wettbewerb der Mathematik!
Insgesamt 175 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen nahmen mit Begeisterung und großem Erfolg am internationalen Wettbewerb teil, erzielten tolle Ergebnisse und freuten sich am Ende über große und kleine Sachpreise, eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl sowie über eine Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und weiteren Knobeleien.

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Projekt „Versteckter Zucker“

Das Projekt „Versteckter Zucker“ ist eine Initiative vom Amt für Gesundheit und Prävention (Gesundheitsamt). Sowohl der Oberbürgermeister Herr Dirk Hilbert als auch die Gesundheitsbürgermeisterin Frau Dr. Kristin Klaudia Kaufmann unterstützen das Projekt und wollen damit das WHO-Teilziel „Gesundes Aufwachsen“ stärken. Die 63. Grundschule Johann Gottlieb Naumann war in diesem Rahmen die Piloteinrichtung, in welcher diese Maßnahme erstmalig 2019 durchgeführt wurde. Nach dieser Phase konnten Inhalte an weiteren Schulen vermittelt werden. Ziel war und ist, den Projektansatz stadtweit zu etablieren.

Das Projekt „Versteckter Zucker“ besteht aus vier Modulen, welche sich über die Klassenstufen 2 bis 4 verteilen. In jeder Klassenstufe finden Projekttage statt, welche folgende Inhalte bearbeiten:

  • Gesundes Ernährung
  • Zahnarztbesuche
  • Mein Körper – meine Gesundheit
  • Wasser

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Amt für Gesundheit und Prävention unterstützen die Lehrkräfte mit Workshops, Aktionstagen oder der Organisation, Durchführung und  Begleitungen von Exkursionen. Ein fester Bestandteil davon ist der Besuch des Wasserwerkes.

In Verbindung mit diesem Projekt konnte die 63. Grundschule Johann Gottlieb Naumann außerdem ein Förderprogramm zur Aufarbeitung der Trinkbrunnen im Schulhaus einbinden. Seit dieser Renovierung steht unseren Schülerinnen und Schülern auf allen Etagen des Schulhauses nun immer frisches Trinkwasser zur Verfügung. Wir erfreuen uns sehr daran. Die 63. Grundschule bedankt sich bei den fleißigen Mitarbeiterinnen vom Amt für Gesundheit und Prävention und freut sich über die kontinuierliche Fortführung dieses Projektes.

Projekt „Bibliothek“

Eine gute Zusammenarbeit verbindet unsere 63. Grundschule seit Jahren mit der Bibliothek Blasewitz. Durch die Nähe zu dieser Einrichtungen können häufig Besuche und Veranstaltungsangebote wahrgenommen werden. Alle Klassenstufen sind in dieses Projekt eingebunden. Die Schülerinnen und Schüler erfreuen sich an Lesungen, dem Finden von neuen Interessengebieten, dem Austausch mit den MitarbeiterInnen der Bibliothek. Auch unsere Lehrerinnen erarbeiten neue Themen gern mit diesen KollegInnen auf und aus. Viele dieser Anregungen und Unterstützungen trugen auch dazu bei, die Schulbibliothek der 63. Grundschule zu erweitern. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Bibliothek Blasewitz für dieses Engagement und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten.

Projekt „Kräutergarten“

Auch im Schuljahr 2020/2021 hatte die 63. Grundschule mit den Auswirkungen der coronabedingten Pandemie zu kämpfen. So gab es auch hier Homeschooling, Notbetreuung, Wechselunterricht, eingeschränkten Regelbetrieb. Dies hatte zur Folge, dass einzelne Unterrichtsfächer nicht mehr im geforderten Umfang angeboten werden konnten. Das Kollegium erarbeitetet sich daraufhin verschiedenste Varianten, um diese Differenzen ausgleichen und einen kontinuierlichen und fachlich qualifizierten Unterricht durchführen zu können. Neue Ideen wurden in Arbeitsgruppen entwickelt. Dazu gehörte auch das Projekt „Kräutergarten“. Frau Naumann, Religionslehrerin an der 63. Grundschule, engagiert sich derzeit in einem Stadtteilprojekt. Eine Grünfläche an der Versöhnungskirche soll zum Stadtteilgarten umgestaltet werden. Fördermittel wurde von der Stadt dazu bereit gestellt. Es wurde nun eine Konzeption entwickelt, dass Schülerinnen und Schüler unserer Schule in diesem Bereich mitarbeiten konnten und können. Damit wurde dem Ausfall vom Unterrichtsfach Schulgarten entgegengewirkt. So bearbeiteten die Kinder beispielsweise den Boden, pflanzten neue Sträucher, Kräuter oder Gewürze, stellten Wege und Sitzmöglichkeiten her. Gleichzeitig ergaben sich auch Verbindungen zu anderen Fächern wie Kunst oder Sachkunde. So konnte für diesen Unterricht auch ein fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten ermöglicht werden. Derzeit wird überlegt, in welchen Formen dieses Projekt im nächsten Schuljahr weitergeführt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sowie Frau Naumann laden alle herzlich ein, diesen Garten anzuschauen, zu verweilen oder sich darin auszuruhen. Er ist für die Öffentlichkeit zugänglich und befindet sich am Durchgang zwischen der Schandauer Straße und Wittenberger Straße, rechts am Gebäude der Versöhnungskirche.

Foto: Almut Naumann

Projektwoche

In jedem Jahr bietet unsere Schule den Schülerinnen und Schülern eine Projektwoche an. Die Themen Sport, Kunst, Musik und Sachunterricht laufen dabei in einem rotierendem System. Jedes Jahr steht ein anderes Thema im Mittelpunkt. Die jeweiligen Fachschaften erarbeiten dazu den inhaltlichen und organisatorischen Plan aus und sind für die Durchführung der Projektwoche für alle Kinder der Schule verantwortlich. So konnten beispielsweise bei der Kunstprojektwoche Besuche in der Gemäldegalerie stattfinden, in der Musikwoche gab es den „Blick hinter die Kulissen“ der Sächsischen Staatsoper Dresden. Bei der Sportprojektwoche standen Schnupperstunden auf dem Tennisplatz auf dem Programm oder die Basketballer von den „Dresden Titans“ übten mit den Kindern verschiedene Techniken ein. Die Sachunterrichtsprojektwoche nahm beispielsweise den Stadtteil Blasewitz unter die Lupe. So forschten die Kinder nach dem Ursprung von Straßennamen oder setzten sich mit der Geschichte dieser Gegend auseinander. Ziel dieser jährlichen Projektwoche ist es, sich mit einem Lehrplanthema tiefgründig und aus mehreren Perspektiven heraus zu beschäftigen.